Ist Minister Pegel gegen den natürlichen Küstenschutz vor Kühlungsborn ?

Sandbaggern vor Kühlungsborn -Minister Pegel ist schlecht informiert   –   Fernsehbeitrag NDR  (Für den Beitrag hieraufklicken )

Würde Minister Pegel auf die Karten seines Ministeriums schauen, würde er schnell merken, dass er die Unwahrheit sagt oder falsch informiert ist.   Die  Sandbank „Trollegrund“,  soll bis in 3 m Flachwasserbereich großflächig für den Kiesabbau freigegeben werden.  Urprünglich war nur ein kleiner  nördlicher Bereich geplant.  Zusäzlich  zum „Trollegrund“,  ist eine große Fläche direkt nördlich Kühlungsborns dazu gekommen.  Diese massive Vergrößerung der Ausweisung  der Sandabbaufläche ist auf alten Unterlagen nicht zu finden.

Im Beitrag erklärt Pegel, dass im Falle eines Jahrhunderthochwasser  die große Sandbank für den Küstenschutz  unser Tür geopfert werden muß.   Das ist Einfach nur Unsinn. Die Sandbank selbst ist der beste und natürlichste Küstenschutz.kiesabbau klein

Hier der Kartenausschnitt des Ministeriums.

Flächen mit dem braunen Rand sind für den Kiesabbau vorgesehen.                          Schwarz :  Anfang  des Windkraftanlagenfeld                                                                          Blau : Die Kabeltrasse für die Windkraftanlagen.

Was hat man in Schwerin gegen Kühlungsborn muß man sich fragen ??

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Eine Antwort auf Ist Minister Pegel gegen den natürlichen Küstenschutz vor Kühlungsborn ?

  1. ph sagt:

    Der Kreisparteitag der SPD am 28.2.2015 fordert die Landesregierung auf, bei der Fortschreibung des Landesraumentwicklungsprogramms die Bedenken der Bürger und Tourismusbranche – insbesondere hinsichtlich von Offshore-Windkraftanlagen – angemessen zu berücksichtigen.

    Begründung:

    Die Festlegung von Eignungsgebieten für Windenergieanlagen findet ihre Grenzen dort, wo die Lebensqualität der Menschen und die Belange des Natur- und Landschaftsschutzes erheblich beeinträchtigt werden. Darüber hinaus muss in Mecklenburg-Vorpommern auch den Belangen der Tourismuswirtschaft Rechnung getragen werden. Um eine der Bedeutung dieses Wirtschaftszweiges entsprechende Nutzung sicherzustellen, ist es u.a. notwendig, das Küstenmeer in dem an die Strände und Küstensäume angrenzenden Bereich von allen Nutzungen und Maßnahmen freizuhalten, die den Tourismus beeinträchtigen könnten. Dies gilt insbesondere für den Erhalt des Erlebnisses eines unverbauten Landschaftsbildes, sowohl vom Land auf die See als auch umgekehrt.

    Unser Land braucht ein LEP, um Planungssicherheit für die Zukunft zu erhalten. Dieses muss aber im Einklang mit der Natur, mit den Menschen und unter Berücksichtigung der bestehenden traditionellen Wirtschaftszweige erstellt werden.

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