Förderung für Schwimmhalle steht

Wie berichtet, hatten sich Roswitha Mehl vom Schwimmhallenverein Kühlungsborn und Peter Hausmann für den SPD-Ortsverein vor einiger Zeit mit einem Brief an den Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Reinhard Meyer gewendet und um Unterstützung für das Projekt der Meerwasserschwimmhalle-GmbH (MSH) geworben. Nach gründlicher Prüfung der Angelegenheit in Schwerin traf nun seine Antwort ein: Die Landesregierung steht dem Vorhaben wohlwollend gegenüber. Da es sich bei der Meerwasserschwimmhalle um stillgelegte touristische Infrastruktur handle, die wiederbelebt werden soll, sei eine Förderung auch prinzipiell möglich. Der Bedarf für Schwimmhalle und Konferenzzentrum sei nachvollziehbar belegt, und das Kriterium der Schaffung neuer Arbeitsplätze wäre voraussichtlich erfüllt. Es läge jedoch letztendlich in der Verantwortung der MSH, eine Finanzierung nachzuweisen. „Sollte dies gelingen, wären entscheidende Voraussetzungen für eine Förderung erbracht“. Nach wie vor fehlt also nur die Co-Finanzierung durch eine Bank.

Mit der Bürgerinitiative „pro Schwimmhalle“ ist in die Angelegenheit erfreulicherweise weitere Bewegung gekommen. Gefordert wird die deutliche und volle Unterstützung der MSH durch Bürger, Gewerbetreibende, Stadtverwaltung, Stadtvertreter und Landkreis. Eine Geschlossenheit in dieser Frage wird dann auch Banken davon überzeugen, dass das Projekt ausreichende Einnahmen und Sicherheit erlangt.

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Bundeswahlthemen auch für Kühlungsborn

2008 – Ende der marktradikalen Ideologie – Der Staat kehrt zurück –
Kasinokapitalismus: Die Lehman-Brothers dieser Welt – ausbaden müssen es andere
Der Dritte Weg – Die Marktwirtschaft braucht Regeln – Deutschland braucht wieder Anstand und Vertrauen
Haushaltskonsolidierung mit Konjunkturprogramm – keine pauschalen Steuersenkungen
Mindestlöhne müssen kommen – Mitarbeiterbeteiligung an Gewinn und Verantwortung
Wirtschaftskraft und Klimaschutz: ökologische Industriepolitik – nachhaltiges Wachstum
Mehr Mittel für Gebäudesanierung und kommunale Infrastruktur
Alter(n) hat Zukunft – Arbeitsmarkt und flexibel in den Ruhestand

Familie und Beruf vereinbaren
Gute Bildung für alle Kinder – Zahl der Kinder ohne Schulabschluss senken
Förderung des Nachholens des Hauptschulabschlusses (Berufsreife) und der Weiterbildung
Recht auf Kinderbetreuung – längeres gemeinsames Lernen
Bekämpfung der Kinderarmut – Betreuung – kostenloses Mittagessen
Respekt vor der Leistung von Lehrerinnen und Lehrern

Deutschland – weltoffen und tolerant
Wissenschaft, Forschung und Entwicklung und Technologie voranbringen
Nulltoleranz gegenüber Rassisten und Verfassungsfeinden
Soziale Demokratie

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Seniorenbeirat – eine feste Größe in Kühlungsborn

Bei der letzten öffentlichen Sitzung des Seniorenbeirats Kühlungsborn
wurde von Frau Schlaak das interessante Sommerprogramm vorgestellt und diskutiert.

Als Vertreter der SPD Stadtfraktion, bekam ich dort einige Fragen mit auf den Weg.
Worum geht es ?
a) Fehlende Landeplätze für Rettungshubschrauber
b) Verbesserung der Gestaltung des anonymen Grabfeldes auf dem Neuen Friedhof
und Aufstellung eine Bank – die jetzige ist uralt und verrostet.
c) Pflege des Denkmals – gegenüber KITA Regenbogen
d) Friedhofsgebühren
Um diese Fragen schneller klären und lösen können, wurde ein Termin im Rathaus ( 10.02 ) vereinbart.
K.Wiek
In der Runde, mit Bürgermeister/Seniorenbeirat und SPD-Fraktion, wurden die Fragen . am 10.06 besprochen :
a ) Landeplätze : Das Bauamt klärt diese Frage mit der Kreisrettungsstelle
b ) Neue Bänke wurden aufgebaut u. der Platz gepflegt – wird fortgesetzt.
c ) Unser SPD -Fraktion – hat den GestaltungsvorschlagdesSeniorenbeirats in den Bauauschuß u. Hauptausschuß eingebracht. Im Bauauschuß alle dafür ! Hauptauschuß am 16.04.
d ) Ein Vergleich ergab, daß unsere Friedhofsgebühren, im Vergleich, nicht zu hoch sind.
K.Wiek

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Stellungnahme zur TSK

Über die TSK wird ja bekanntermaßen in unterschiedlichen Bereichen gestritten. Sie wurde in der Absicht gegründet, die touristische Arbeit im Ostseebad zu professionalisieren und zu entpolitisieren. Deshalb übernahmen auch private, im Tourismus erfahrene Gesellschafter die Mehrheit der Gesellschaftsanteile, ein Marketing-Mann wurde in die Geschäftsführung berufen. Nun heißt es, sie mache einen schlechten Job. Da werden Veranstaltungen als Alibi-Auftritte für Bierwagen bezeichnet, die Konkurrenz zu anderen Gewerbetreibenden bei Zimmervermittlung, Fahrradverleih usw. kritisiert und insbesondere das Verhalten des Geschäftsführers bei der Beantragung der städtischen Zuwendungen beanstandet.
Die SPD Kühlungsborn vertritt dazu folgende Standpunkte:
1. Da die TSK ein privates Unternehmen ist, bleibt es den Gesellschaftern vorbehalten, über Geschäftspolitik und Geschäftsführung zu befinden. Aufgrund der großen Zahl der Gesellschafter hielten wir es aber für sinnvoll, die Führung durch die Gesellschafter wieder in einem Aufsichtsrat oder Gesellschafterausschuss zu bündeln.
2. Der Geschäftsführer hat seine Qualitäten auf den Gebieten Marketing und Werbung, nicht in der Buchhaltung und auch nicht auf dem Feld der Diplomatie. Für das Zahlenwerk und die Präsentation beim Hauptkunden Stadt sollte besser eine geeignete andere Person z.B. als zweiter Geschäftsführer handeln.
3. Die Stadtverwaltung entscheidet im Gespräch mit der TSK und im Einvernehmen mit den Stadtvertretern über die notwendige Höhe der jährlichen Zuwendungen. Es besteht kein Automatismus, jährlich mehr zu zahlen, zumal wenn andere Aufgabengebiete wie der Strand drängen. Die TSK hat als langjähriger Partner für Zwecke der eigenen Planung natürlich einen Anspruch, den finanziellen Handlungsspielraum frühzeitig und längerfristig von der Verwaltung aufgezeigt zu bekommen.
4. Die TSK hat über ihre Mittelverwendung Rechenschaft zu legen. Kommt es dabei zu unterschiedlichen Auffassungen über die Richtigkeit von Angaben, ist es im Geschäftsleben legitim, sich gutachterlich oder vor Gericht über die Sachfrage auseinanderzusetzen. Dies braucht nicht als persönliche Ehrverletzung verstanden zu werden. Künftig könnte auch ein neutraler Mittler (Mediator) eingesetzt werden.
5. Die TSK ist nicht der Geschäftsführer allein, sondern das Team der Mitarbeiter. Und das hat bisher unbestritten auf vielen Messen, mit ausgezeichneten Katalogen, in der Tourist-Info oder im Bootshafen harte Arbeit geleistet. Da wir keinen Einblick in die Gehaltslisten der TSK haben und auch die sich im Bekanntenkreis befindlichen TSK-Mitarbeiter durchaus den Eindruck üblicher Arbeitnehmer vermitteln, halten wir es für nicht respektierlich, sie in der Öffentlichkeit als überbezahlte Mitarbeiter abzuqualifizieren.
6. Kühlungsborn hat ein vielseitiges touristisches Publikum, dementsprechend breitgefächert sind auch die Veranstaltungen. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich immer streiten; wir halten es mit dem allgemeinen Grundsatz: Der Wurm muss den Fischen schmecken und nicht dem Angler.
7. Aufgrund der bisherigen und im Ergebnis erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Stadt und TSK halten wir es für richtig, die Funktionsfähigkeit der TSK aufrecht zu erhalten. Deren Mitarbeiter sind im Stadtmarketing eingearbeitet und umfänglich erfahren. Der Bootshafen benötigt keinen anderen privaten Betreiber, und das Projekt Schwimmhalle ist mit der TSK auf den Weg gebracht. Insofern wäre auch darüber nachzudenken, ob es günstig ist, wenn die Stadt ihre Anteile an der Gesellschaft zum jetzigen Zeitpunkt abgibt.
8. Abschließend möchten wir dem Bürgermeister darin zustimmen, dass die TSK als Dienstleistungsbetrieb eine nützliche Struktur ist, die wir beibehalten wollen. Voraussetzung ist ein vernünftiges Verhältnis zwischen ihr sowie Rathaus und Stadtvertretung. Scheitert dies an einzelnen Personen, muss eben über die Personen nachgedacht werden. Negative Berichte und Halbwahrheiten bringen das Ostseebad Kühlungsborn jedenfalls nicht voran.

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Die regelmäßigen Treffen des Ortsvereins

finden jeweils am 3. Montag des Monats ab 19 Uhr in der Gaststätte Reuse, Ostseeallee 31, statt. Gäste sind gern gesehen.

Der Einzugsbereich des Ortsvereins ist Kühlungsborn, Bastorf und Wittenbeck.

Ortsvereinsvorstand:
Peter Hausmann, Kühlungsborn
Stellvertreter:
Roswitha Mehl, Kühlungsborn
Knut Wiek, Kühlungsborn
Schatzmeisterin:
christian Dobner, Kühlungsborn

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