Erhalt der Schwimmhalle in Kühlungsborn

Im Zusammenhang mit irritierenden Aussagen zu einem Verfall von Fördermitteln und im Vorfeld zu einer Veranstaltung mit dem Chef der Staatskanzlei und Präsidenten des Deutschen Tourismusverbandes Reinhard Meyer haben sich Roswitha Mehl vom Schwimmhallenverein Kühlungsborn und Peter Hausmann für den SPD-Ortsverein jetzt mit einem Brief an den Staatssekretär gewandt. Seit der großzügigen Fördermittelzusage durch das Land im Jahre 2006 bemüht sich die Meerwasserschwimmhalle-GmbH (MSH) um die Kreditierung des Vorhabens „Rekonstruktion der Meerwasserschwimmhalle und Errichtung eines Kongress- und Tagungszentrums im Ostseebad Kühlungsborn“. Das Bauvorhaben findet große Unterstützung bei der Bevölkerung, den Hoteliers und den Vermietern von Ferienwohnungen in der Region. Der Schwimmhallenverein, der dieses Vorhaben dringend unterstützen will, zählt inzwischen 150 zahlende Mitglieder. Der Ortsverein der SPD befürwortet ebenfalls die Planungen zur Umsetzung des Projektes. Die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Projektes wurde in mehreren Rechnungen nachgewiesen. Konzeptionell überzeugt vor allem das Zusammenspiel des Schwimmbadbereiches unter dem Management von Veolia und des Tagungsbereiches im Oberstock unter Regie der TSK Touristik-Service-Kühlungsborn GmbH. Und auch die Fördermittelzusagen bleiben nach den vorliegenden Informationen erhalten. Was nun noch fehlt, ist die Co-Finanzierung durch eine Bank.
„Es hieße wohl Eulen nach Athen tragen“, heißt es abschließend in dem Schreiben, „wenn wir Ihnen als Präsidenten des Deutschen Tourismusverbandes die touristische Bedeutung des Vorhabens erläutern wollten. Es ist uns bewusst, dass Sie keine Bankentscheidungen treffen, aber vielleicht können wir auf Erfahrungen und Kenntnisse, die Sie in diesem Sektor haben, zurückkommen und uns so Ihrer Unterstützung vergewissern“.

  • Facebook
  • Twitter
  • E-Mail
  • PDF
  • RSS-Feed
  • zu den Favoriten
Veröffentlicht unter Aktuelles, Presse, Wahlen | 2 Kommentare