Villa Baltic

Der SPD- Ortsverein und die SPD- Fraktion der Stadt Ostseebad Kühlungsborn begrüßen die ernsthaften Bemühungen der Brüder Aschenbeck zur denkmalgerechten Wiederherstellung der Villa Baltic. Die Villa ist ortsbildprägend für den Stadtteil West und muss zum zentralen, repräsentativen Gebäude werden.

„Wir sind sehr optimistisch, dass die seit eineinhalb Jahren stattfindenden Planungen zur Villa Balitic demnächst in ein formelles Bebauungsplanverfahren einmünden werden. In zahlreichen Besprechungen mit den Herren Aschenbeck hat sich im Wesentlichen eine Option herauskristallisiert, die das Projekt zum Erfolg führen kann. Die Hauptforderung einer großen Mehrheit der Stadtvertreter ist es, die Villa öffentlich zugänglich und erlebbar zu machen. Das könnte in Form eines Restaurants, eines Cafès oder einer Bar geschehen. Außerdem stellen wir uns vor, dass die repräsentativen Räume der Villa für Konzerte, Lesungen, Ausstellungen u.s.w. genutzt werden. Wenn für die Erreichung dieses Zieles ein Teil des städtischen Grundstücks für den Bau eines mit der Villa Baltic verbundenen Hotels zur Verfügung gestellt werden muss, werden wir uns dem nicht verschließen.“ erklärt die Vorsitzende des Ortsvereins und Stadtvertreterin Corinna Hülsmann.

Im B-Plan-Verfahren muss geklärt und festgesetzt werden, wie groß der Neubau werden soll und wie er im Verhältnis zur Villa zum Park und zum Baltic-Platz anzuordnen ist.

„Wir werden uns dafür einsetzen, dass der Eingriff in den Park möglichst gering ist. Der Neubau darf die Villa nicht dominieren und muss sich in der Baumasse und der Architektur unterordnen. Wir werden darauf achten, dass nur eine wirtschaftlich unbedingt notwendige Anzahl von Betten zugelassen wird.“ sagt der Fraktionsvorsitzende Dr. Wolfgang Kraatz.

Die Kühlungsborner Sozialdemokraten sprechen sich klar gegen den Bau einer Veranstaltungshalle im Komplex Villa Baltic / Hotel aus. Eine solche Veranstaltungshalle würde die Baumasse des Neubaus in unzumutbarer Weise vergrößern und erheblich in den Park eigreifen. Außerdem werden mittel- und langfristig immer wiederkehrende Konflikte zwischen der städtisch betriebenen Halle und dem Hotel befürchtet.

„Es gibt gute Gründe dafür, dass unsere Stadt eine Veranstaltungshalle braucht. Dazu gibt es eine umfangreiche Zuarbeit der TFK. Wir sind aber der Meinung, dass wir diese Halle als Stadt selbst bauen sollten und einen besser geeigneten Standort finden sollten.“ fasst Corinna Hülsmann die Meinung der Kühlungsborner SPD zusammen.

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