Geredet wird viel von der Personengruppe, gespart werden soll noch mehr, aber welche Problembereiche und Strukturen verbergen sich eigentlich hinter diesem sperrigen Begriff? Diesen Fragen konnten wir am Montag, den 21. Juni, mit Gerhard Grösch von der ARGE in Bad Doberan nachgehen. Es stellte sich schnell heraus, das die Mehrheit der Hilfeemfpänger nicht Drückeberger, sondern ziemlich flexibel und arbeitend ist, allerdings zu Niedrigstlöhnen (sog. Aufstocker; wieder ein Grund, flächendeckend einen Mindestlohn einzuführen). Wesentliche Ursachen von Not sind unverändert fehlende Qualifikation und familiäre Veränderungen (Trennungen). Hier muss weiterhin durch Betreuung und Fortbildung gegengesteuert und auch gefordert werden.
Wir danken Gerhard Grösch für seine interessanten Ausführungen.
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